Bodymatrix

Organisationen sind soziale Systeme, die basierend auf Grundmustern, daraus hervorgehen, dass Akteure in laufenden Aktions- und Interaktionsströmen einen Sinn finden. Organisationen implizieren sowohl Gestalt wie Form. Das wird durch Sprache, Symbolsysteme, Mythen, Geschichten, Riten und Rituale bewirkt, in denen sie eingebettet und verwurzelt, d.h. strukturiert sind. Das Unternehmen muss als offenes System gesehen werden, das sich ständig weiterentwickelt.

 

Ausgehend von den Grundmustern des Unternehmens, die von Anfang an wirken und aus denen alle Interaktionen entstehen und entstanden sind, werden die Muster erforscht und auf ihre Funktionalität überprüft (in Einzel- oder Gruppenarbeit).

 

Dynamiken - seinen Platz wahrnehmen

Nach Eruierung der Situation wird die aktuelle Dynamik erkundet. Dazu dienen diverse Aufstellungsformen, die entweder mit Hilfe anderer Personen oder Gegenständen durchgeführt werden. Dabei soll der Klient einen „plastischen“ Überblick seiner täglichen Dynamik erhalten. Z.B.  Welche Dynamik empfängt ihn täglich am Arbeitsplatz? Wie wirkt diese Dynamik auf den Körper? Was sind dabei immer wiederkehrende Gedankenströme? Welche Muster wiederholen sich? etc.

 

Lösungen - der nächste Schritt

Die Frage, die sich danach stellt, ist: Welcher Schritt möchte als erstes „Raum“ und „Aufmerksamkeit“ haben? Wie kann sich das Gesamtgebilde neu ordnen, sodass eine Aktivierung des parasympathischen Nervenanteils (Regeneration) für die Person bzw. Gruppe statt findet?

 

Dabei werden die Lösungsvarianten, die sich zeigen, aufgearbeitet und mit in den Alltag transformiert.

 

Zum Abschluss wird ein plastisches Bild geformt, das hilft, die neuen Positionen und die sich dadurch verändernden Dynamiken seines täglichen Umfeldes klarer wahrzunehmen.

In meiner Zeit als Tänzer und Student der Sportwissenschaften wandelte ich ständig auf einem schmalen Grat. Ich überforderte mich permanent und ignorierte alle Hilferufe meines Körpers. Die Folge waren auftauchende chronische Krankheiten (chron. Gastritis, Asthma), die einen immer höheren Medikamentenkonsum forderten.

 

Ich erkannte, dass meine Leistungsfähigkeit permanent schwächer wurde. In dieser Phase begann ich genauer in mich hinein zu hören. Ich lernte meine eigene "bewegte" Anatomie und Physiologie kennen und erkannte immer mehr die automatisch ablaufenden Muster, die meine Persönlichkeit formten.

 

Nach Jahren des "Selbststudiums" waren keine Medikamente mehr notwendig! 

 

Immer noch bewegen mich die Fragen:  Was funktioniert und warum? Was funktioniert nicht und warum nicht? Mein Ziel ist es, die Neugierde dafür zu entfachen, genauer bei sich selbst hinzuschauen und Selbstverantwortung für das eigene Wohl zu übernehmen.