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6 Hilfreiche Einstellungen für ein aktives Leben

 

Es gibt eine Reihe von hilfreichen Einstellungen, die Ihnen Ihren Weg zu einer aktiven Lebensgestaltung erleichtern.

 

Umsetzung ist schwerer als die Theorie

 

Natürlich ist es nicht leicht, neue Einstellungen zu gewinnen. In der Theorie klingt vieles so einfach, aber in der Umsetzung merken wir dann oft, wie schwer es ist, eine bestimmte Einstellung tatsächlich zu leben. Trotzdem sollten wir immer wieder versuchen, uns von anderen Einstellungen dazu inspirieren zu lassen, die Dinge auf eine andere Art zu sehen.

 

Hier finden Sie einige hilfreiche Einstellungen für eine aktive Lebensgestaltung.

 

Einstellung Nr. 1: Veränderungen als Chance sehen

 

Veränderungen lösen bei vielen von uns Ängste aus. Dann neigen wir dazu, lieber alles beim Alten zu lassen, auch wenn wir unzufrieden sind und uns nach etwas anderem sehnen. Manche Menschen entwickeln in dieser Hinsicht eine enorme Frustrationstoleranz: sie sind sogar bereit, lieber massives Leid und Unwohlsein zu ertragen, als sich ändern zu müssen. Da wir nie genau wissen können, was sie uns tatsächlich bringen, wirken Veränderungen zugegebenermaßen oft etwas bedrohlich. Es ist aber ein Irrglaube, dass wir Veränderungen vermeiden können. Es verändert sich immer irgendetwas, denn Veränderungen sind ein Bestandteil des Lebens. Die Frage ist allein, ob Sie selbst Veränderungen initiieren oder  auf Veränderungen von außen nur reagieren wollen. Entscheiden das nächste Mal Sie selbst, was sich verändern soll, bevor es andere tun! Sehen Sie Veränderungen immer als Chance, die Sie für sich nutzen können.

 

Einstellung Nr. 2: Mit sich selbst zusammenarbeiten und nicht gegen sich

 

Viele von uns machen sich das Leben schwer, in dem sie mit sich selbst unzufrieden sind. Da fühlen wir uns zu dick, zu klein, zu dumm oder was auch immer. Mit dieser Einstellung arbeiten wir immer gegen uns. Wir können es aber lernen, uns selbst als Freund oder Freundin zu sehen und nicht als Feind. Nehmen Sie sich an, wie Sie sind – Sie sind ok! Das ist vielleicht leicht gesagt und für viele schwer getan – aber genau das könnte die erste Veränderung sein, die Sie anstreben: ab heute jeden Tag sich selbst ein Stück näherkommen, sich selbst wertschätzen und gut für sich sorgen. Sie verbrauchen sehr viel Energie, sich nicht zu mögen – denn tatsächlich müssen Sie auch dafür etwas tun (z.B.: sich selbst ständig sagen, wie hässlich Sie sind, wie unfähig oder ähnliches) – nutzen Sie diese Energie doch von heute an lieber dafür, sich selbst anzunehmen. Vielleicht schaffen Sie es nicht sofort, Ihr Selbstbild zu ändern, aber Sie können damit beginnen – heute, jetzt.

 

Einstellung Nr. 3: Sich selbst etwas zutrauen

 

Eine ganz wesentliche Einstellung bei allen Veränderungsvorhaben ist, dass Sie sich selbst zutrauen müssen, die jeweilige Aufgabe bewältigen zu können. Ihr eigenes Vertrauen in sich selbst gibt Ihnen die Kraft, die Sie brauchen. Was immer wir uns zutrauen, können wir auch erreichen. Was Sie sich selbst absprechen, wird unerreichbar. Also: glauben Sie an sich.

 

Einstellung Nr.4: Es gibt Grenzen, aber Grenzen können überwunden werden

 

Natürlich gibt es Grenzen. Wir können nicht alles erreichen, nicht alles verändern, wir können keine Naturgesetze außer Kraft setzen. Grenzen können real sein oder aber auch nur in unserer eigenen Phantasie existieren. Hier ist wieder Ihre persönliche Einstellung entscheidend. Entdecken Sie neugierig Ihre Grenzen, die z.B. durch Körpergröße, Aussehen, Fähigkeiten, Erfahrungen usw. gesetzt sind, und dann überlegen Sie, ob Sie diese Grenzen gerne überwinden möchten. Wenn das, was hinter der Grenze liegt, Ihre Sehnsucht weckt, dann lohnt es sich vielleicht, diese Grenze zu überwinden, auch wenn Sie dafür viel tun müssen.

 

Einstellung Nr. 5: Nicht in Extremen denken und leben

 

Bei allem, was wir Ihnen hier anbieten, meinen wir niemals die extremen Positionen. Es gibt immer eine Reihe von Möglichkeiten, Zwischentönen und Abstufungen. Wir möchten Sie ermuntern, nicht nur die Extrempositionen zu sehen, also “ganz oder gar nicht” oder “Sekt oder Selters”, denn eine solche Sichtweise ist anstrengend und aufreibend. Mit dieser Einstellung lehnen wir verständlicherweise Vorschläge schnell kategorisch ab, weil uns die Veränderung so groß und umfassend erscheint. Wenn wir Ihnen z.B. vorschlagen, Ihre Interessen deutlich zu vertreten, dann bedeutet das nicht, dass Sie ab sofort skrupel- und gewissenlos werden sollen. Es geht viel mehr darum, einen neuen Gedanken erst einmal neugierig zu betrachten und dann zu schauen, inwiefern er für Sie persönlich Sinn macht. Sie können jederzeit für sich selbst entscheiden, wie weit Sie gehen wollen. Und oft sind gar keine Riesenschritte notwendig, um etwas zum Besseren zu verändern.

 

Einstellung Nr. 6: Heute beginnen, aber nicht alles heute erreichen wollen

 

Entscheidend ist Ihre Bereitschaft, heute zu beginnen. Wir schieben zu vieles auf morgen und dann wieder auf den nächsten Tag und fangen dadurch nie an. Nutzen Sie den heutigen Tag, aber bedenken Sie dabei auch: niemand kann von heute auf morgen sein ganzes Leben umkrempeln. Darum soll es auch überhaupt nicht gehen. Beginnen Sie heute an einer kleinen Ecke Ihres Lebens oder jeweils ein bisschen an verschiedenen Stellen. Wenn Sie einen Ratschlag übernehmen wollen, müssen Sie ihn nicht 100%ig befolgen, sondern Sie können Teile davon ausprobieren, ihn abwandeln, sich etwas Neues dazu ausdenken. Hauptsache, Sie probieren es überhaupt.

 

 

 

Quelle: Konnerth, T. (o. J.) 6 hilfreiche Einstellungen für ein aktives Leben. Abgerufen am 02.10.2012 von

 

http://www.zeitzuleben.de/2279-sechs-hilfreiche-einstellungen-fur-ein-aktives-leben/

 

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