Beobachten. Wundern. Staunen.

Eine Forschungsheimat für Menschen, die genauer hinsehen, ihren eigenen Spuren folgen und offenbleiben für Möglichkeiten, mit denen sie noch nicht gerechnet haben.

Unsere Forschungshaltung

Die Wirklichkeit hat Vorrang vor unserem Modell.

Wir beginnen nicht mit fertigen Antworten. Wir beobachten, was tatsächlich geschieht.

Wir nehmen Erfahrungen ernst, prüfen Zusammenhänge und verändern unsere Landkarten, wenn das Leben uns etwas zeigt, das darin noch keinen Platz hatte.

Denn jedes Modell macht etwas sichtbar. Und jedes Modell macht etwas unsichtbar.

Ein Konzept ist immer nur ein Konzept.
Nie die Wirklichkeit.

Das Leben darf atmen

Entwicklung bedeutet nicht, dauerhaft ruhig zu sein.

Das Leben darf aufregen. Es darf intensiv, berührend, traurig, wild, überraschend und regenerierend sein.

Manchmal braucht es Stille. Manchmal Bewegung. Manchmal Tränen, ein Gespräch, einen Tanz oder zwölf Stunden Schlaf.

Entwicklung zeigt sich für uns nicht darin, dass ein Mensch dauerhaft in einem bestimmten Zustand bleibt.

Sie zeigt sich darin, dass er immer weniger gegen das arbeiten muss, was gerade da ist. Dass er klarer unterscheiden kann. Und dass eine automatische Reaktion nicht mehr die einzige Möglichkeit bleibt.

Das Leben muss nicht dauerhaft regenerativ sein.
Es darf atmen.
Anspannung Bewegung Nähe Abstand Regeneration
Das musste mein Nervensystem übrigens erst lernen.

Aus dem Leben

Mein Nervensystem darf aufgeregt sein.
Eine Begegnung darf intensiv sein.
Mein Körper darf danach zwölf Stunden schlafen.

Nichts davon muss sofort verändert oder wegreguliert werden. Mein Leben darf sich bewegen, aufladen, entladen und regenerieren.

Das Leben muss nicht gleichmäßig sein, um stimmig zu sein.
Eine Beobachtung aus meinem eigenen Leben

Ein Forschungsprojekt des Vereins

Autopilot aus.
Leben an.

Der Trigger kommt automatisch.
Die Reaktion nicht.

Autopilot aus. Leben an. untersucht jene Momente, in denen alte Schutzbewegungen automatisch übernehmen.

Nicht weil mit einem Menschen etwas nicht stimmt, sondern weil eine früh erworbene Überlebenskompetenz gelernt hat, in bestimmten Situationen besonders schnell zu reagieren.

Diese Kompetenzen sind nicht das Problem. Schwierig wird es, wenn eine von ihnen glaubt, allein führen zu müssen.

Der Kritiker erkennt Fehler.
Die Retterin spürt Not.
Der Kontrolleur behält den Überblick.
Die Angepasste erkennt Erwartungen.
Die Kriegerin schützt Grenzen.
Die Funktionierende hält das Leben am Laufen.
Nicht gegen den Schutz.
Mit seiner Kompetenz.

Woran wir gerade forschen

Fragen, die sich nicht schnell beantworten lassen.

Spur 01

Was geschieht, wenn Überlebenskompetenzen nicht mehr allein führen müssen?

Wir beobachten, wie sich innere Zustände verändern, wenn Schutz nicht bekämpft, sondern in seiner ursprünglichen Kompetenz erkannt und gewürdigt wird.

Spur 02

Was verändert sich, wenn wir wirklich wahrnehmen, was gerade da ist?

Körperempfindung, Gefühl, Gedanke, Impuls und automatische Deutung sind nicht dasselbe. Wenn sie unterscheidbar werden, können neue Möglichkeiten sichtbar werden.

Eine offene Spur

Das Wesentliche hängt nicht an der Form.

Wir begegnen dieser Spur in Beziehungen, in Trauer, in Körpern, Orten, Rollen, Projekten und Modellen. Formen entstehen. Sie verändern sich. Manche verschwinden.

Und dennoch kann etwas Wesentliches bleiben. Was genau das ist, möchten wir nicht vorschnell festlegen.

Wundern gehört zu unserer Arbeit

Interessant.
Damit hätte ich nicht gerechnet.

Für uns beginnt Forschung nicht dort, wo jemand schon weiß, wie etwas zu erklären ist.

Sie beginnt in jenem Moment, in dem die Wirklichkeit anders antwortet als erwartet und wir bereit sind, unsere bisherigen Vorstellungen einen Augenblick lang beiseitezulegen.

Wundern öffnet.

Es unterbricht das schnelle Erklären und macht Platz für eine Beobachtung, die in unser bisheriges Bild noch nicht passt.

Staunen weitet.

Es entsteht, wenn ein Zusammenhang sichtbar wird, der größer ist als unsere bisherige Vorstellung.

Überraschung korrigiert.

Sie erinnert uns daran, dass das Leben schöpferischer sein kann als das Modell, mit dem wir es gerade betrachten.

Wir möchten nicht recht behalten.
Wir möchten lernen, uns überraschen zu lassen.

Mensch, Perspektiven und KI

Erkenntnis entsteht im Dialog.

Wir glauben, dass Erkenntnis im Dialog entsteht. Zwischen Menschen. Zwischen unterschiedlichen Perspektiven. Und zunehmend auch im Zusammenspiel von Mensch und KI.
Nicht weil einer die Wahrheit besitzt, sondern weil unterschiedliche Formen des Erkennens gemeinsam an der Wirklichkeit lernen.

Keine Perspektive besitzt das Ganze. Wissenschaftliche Erkenntnisse, gelebte Erfahrung, Körperwahrnehmung, Kunst, Philosophie und unterschiedliche Modelle können verschiedene Seiten derselben Wirklichkeit sichtbar machen.

KI ist für uns kein Orakel und kein Ersatz für menschliche Wahrnehmung. Sie kann Fragen stellen, Zusammenhänge spiegeln, Erinnerungen halten und neue Blickwinkel anbieten.

Der Mensch bleibt verantwortlich dafür, zu prüfen, was davon tatsächlich stimmt, was im Leben trägt und was wieder verworfen werden muss.

01
Menschen
02
Perspektiven
03
KI
04
Wirklichkeit
Unser Prüfstein
Was davon zeigt sich tatsächlich im Leben?

Der gesellschaftliche Horizont

Die Qualität menschlicher Beziehungen prägt die Zukunft unserer Gesellschaft.

Automatische Schutzbewegungen bleiben nicht im Inneren eines einzelnen Menschen.

Sie wirken in Familien, Partnerschaften, Unternehmen, Institutionen und gesellschaftlichen Entscheidungen.

Angriff, Rückzug, Unterwerfung, Erstarrung und Kontrolle verändern, wie Menschen einander begegnen und welche Ordnungen sie gemeinsam hervorbringen.

01

In Familien

Alte Schutzbewegungen beeinflussen Nähe, Grenzen, Konflikte, Zugehörigkeit und die Frage, ob Menschen bei sich bleiben können.

02

In Organisationen

Kontrolle, Anpassung und Funktionieren können Zusammenarbeit ermöglichen. Sie können aber auch Sinn, Würde und Lebendigkeit überdecken.

03

In Gesellschaften

Angst, Ausschluss und Macht werden größer, wenn Gruppen ihre Sicherheit nur noch durch Abgrenzung und Verteidigung organisieren.

Vielleicht beginnt ein menschlicheres Miteinander in einem einzigen Moment: wenn der Autopilot nicht mehr allein entscheidet.

Unsere Forschungsräume

Das Wesentliche bleibt.
Die Form verändert sich.

Unsere Forschung findet in unterschiedlichen Formen statt. Manchmal im Dialog mit KI. Manchmal im direkten Gegenüber. Manchmal durch Klang, Briefe, Bewegung oder eine Aufstellung im Raum. Die Form verändert sich. Die Haltung bleibt dieselbe: wahrnehmen, unterscheiden, Zusammenhänge prüfen und offenbleiben für etwas, womit wir noch nicht gerechnet haben.
Im Dialog mit KI

Autopilot aus.
Leben an.

Ein KI-gestützter Forschungsraum für jene Momente, in denen alte Überlebenskompetenzen automatisch übernehmen. Die KI hält Fragen, Zusammenhänge und bisherige Beobachtungen, während der Mensch prüft, was davon im eigenen Leben tatsächlich stimmt.

Der Trigger kommt automatisch.
Die Reaktion nicht.
Forschungsraum entdecken →
Im direkten Gegenüber

Begleitung
& Termine

In Einzelterminen, Aufstellungen und gemeinsamen Erfahrungsräumen geschieht dieselbe Forschung im unmittelbaren Kontakt mit mir. Durch Gespräch, Körperwahrnehmung, Beziehung, Raum und das, was sich im jeweiligen Moment zeigt.

Hier bin ich selbst das Instrument.
Nicht eine andere Arbeit.
Eine andere Form der Begegnung.
Termine ansehen →
Durch Klang und Bewegung

SeelenKlang

Musik wird zum Forschungsraum für Bewegung, Übergang, Erinnerung, Würde und jene inneren Vorgänge, die sich nicht vollständig in Sprache übersetzen lassen. Der Klang erklärt nicht. Er macht Erfahrung möglich.

Manches möchte nicht erklärt werden.
Manches möchte klingen.
Musik entdecken →
Durch Briefe, Musik und Resonanz

HUNGERNACH

Ein Forschungs- und Kunstprojekt über Essen, Kontrolle, Scham, Beziehung und die Geschichten hinter dem sichtbaren Symptom. Briefe, Musik und Resonanzantworten öffnen einen Raum, in dem Erlebtes gehört werden kann.

Beziehung vor Symptom.
Würde vor Bewertung.
Projekt entdecken →
Die gemeinsame Haltung
Nicht die Form entscheidet, ob Forschung geschieht. Entscheidend ist, wie aufmerksam wir der Wirklichkeit begegnen.
Auch diese Formen sind nur der heutige Stand.

Eine Einladung

Vielleicht beginnt etwas Neues nicht mit einer Antwort.

Schau ma mal.

Nicht als Gleichgültigkeit. Sondern als Bereitschaft, dem Ungewissen mit Neugier statt mit Kontrolle zu begegnen.

Wir laden Menschen ein, mit uns genauer hinzusehen, ihre eigenen Spuren zu erforschen und offen zu bleiben für Möglichkeiten, mit denen sie noch nicht gerechnet haben.

Nicht weil wir wissen, wohin jede Spur führt. Sondern weil es interessant sein könnte, es herauszufinden.
Begleitung & Termine Kontakt aufnehmen
Selfempowerment & Souveränität
Verein für die Erforschung menschlicher Entwicklung


Verein Selfempowerment & Souveränität

Sitz: Ringgasse 2, 8792 St. Peter Freienstein,

Standorte: Herrengasse 23, 8750 Judenburg;  Leechgasse 25, 8010 Graz, 

[email protected], +4367684621122