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Heute krön ich mich selbst!

Der Song

Der Podcast


Die Initiation: Wenn das Mädchen geht und die Königin erwacht – Eine Selbstkrönung

Lange Zeit dachte ich, Liebe sei ein Tauschgeschäft.
Wenn ich nur genug verstehe, genug trage, genug für den anderen fühle –
dann habe ich mir meinen Platz verdient.

Ich war, wie es in meinem neuen Song heißt, „das Mädchen, das geblieben ist“:

  • die, die jede Stimmung im Raum scannt, bevor sie ihn betritt.
  • Die lächelt, wenn es eng wird.
  • Die Liebe mit Intensität verwechselt:
  • Zittern, Feuer, Drama – als Beweis dafür, dass es „echt“ ist.

Der Preis dafür war hoch:
mein eigenes Gefühl.


Der Wendepunkt: Wenn das System nicht mehr mitspielt

Irgendwann wird das Herz „müde vom Beweis“.
Der Körper beginnt zu protestieren, das Nervensystem zeigt Überlastung,
und die alten Strategien – Retterin, Nice Girl, Geliebte – funktionieren nicht mehr.

Die Initiation zur Königin ist selten ein Donnerschlag.
Sie ist leise.
Sie beginnt in Sätzen wie:

  • „Stille ist kein Verrat.“
  • „Ich muss mich nicht auflösen, um nah zu sein.“
  • „Ich darf bleiben – auch bei mir.“

Wahre Souveränität entsteht dort,
wo wir aufhören, uns selbst zu verlassen,
um jemand anderen zu halten.


Die Lüge der Verschmelzung und Vereinnahmung

Eine der größten Illusionen, die wir entlarven müssen, ist:

  • Nähe = Vereinnahmung
  • Liebe = Verschmelzung
  • Frieden = Verlust
  • Ruhe = „zu wenig“ oder langweilig

Im alten Trauma-Muster fühlt sich Drama sicherer an als Stille.
Solange es knallt, fühlen wir uns wichtig.
Solange wir kämpfen, fühlen wir uns nicht allein.

Die innere Königin kennt einen anderen Code:

„Wenn es friedlich wird zwischen uns,
muss ich nichts mehr dramatisieren.“

Sie kann:

  • sehen, ohne zu heilen,
  • lieben, ohne sich zu verlieren,
  • bleiben, ohne zu kämpfen,
  • gehen, ohne innerlich zu zerbrechen.

Heute krön ich mich selbst

Das Herzstück meines neuen Liedes –
und meiner Arbeit – ist der Satz:

„Heute krön ich mich selbst.“

Nicht:

  • weil mich jemand wählt,
  • weil jemand bleibt,
  • oder weil jemand endlich mein Potenzial erkennt.

Eine Königin wird nicht von außen ernannt.
Sie nimmt ihren Platz ein, weil sie es ist.

Sie steht in ihrem Reich:

  • mit ihrem Nein und ihrem Ja,
  • mit ihrer Lust und ihren Grenzen,
  • mit ihren Narben und ihrem Licht.

Sie wählt Nähe aus Fülle, nicht aus Angst:

„Wenn du bleibst – auf Augenhöhe.
Wenn du gehst – bleib ich ganz.“

Das ist der Unterschied zwischen dem Mädchen und der Königin:
Das Mädchen handelt aus Verlustangst.
Die Königin handelt aus innerer Fülle.


Eine neue Spur im Nervensystem

Souveränität ist kein Gedanke,
sie schreibt sich in unser Nervensystem ein –
durch konkrete Erfahrungen:

  • ehrliche Gespräche statt Anpassung,
  • klare Grenzen statt stiller Erwartungen,
  • Nähe, in der wir anwesend bleiben,
  • Entscheidungen, nach denen wir uns größer und nicht kleiner fühlen.

So entsteht Schritt für Schritt eine neue innere Spur:

„Ich kann lieben –
und bei mir bleiben.“


Einladung in dein Reich

Mein Song „Heute krön ich mich selbst“
ist eine Hymne an den Moment,
in dem wir aufhören zu warten:

  • nicht mehr darauf, gewählt zu werden,
  • nicht mehr darauf, dass jemand sich „endlich ändert“,
  • nicht mehr darauf, dass wir perfekt geheilt sind.

Sondern den Moment, in dem wir sagen:

„Ich bin soweit –
auch ohne dich.“

Wenn du magst,
hör dir den Song an, lass den Text in dir nachklingen
und frag dich:

  • Wo lebst du noch als „Mädchen, das bleibt“ – um geliebt zu werden?
  • Und welchen kleinen Teil in dir kannst du heute
    selbst krönen – ganz ohne Erlaubnis von außen?

In Liebe und Souveränität,
deine Gudrun

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