Offener Forschungsraum

Pflanzen & Substanzen

Zwischen Pflanzenwissen, persönlicher Erfahrung und offenem Experiment.
Wir beginnen nicht mit einem Versprechen.

Wir beginnen mit einer Beobachtung.

In diesem Forschungsraum begegnen sich Pflanzen, handwerklich hergestellte Auszüge, traditionelle Erfahrungen und Substanzen, die neugierig machen und Fragen aufwerfen.

Viele der Vereinsschöpfungen entstehen gemeinsam mit Susanne, Pharmazeutin im Ruhestand. Sie bringt ihr fachliches Wissen, ihre Erfahrung und eine große Freude am Entwickeln und Ausprobieren ein.

Vieles erproben und beobachten Susanne und ich zunächst selbst. Nicht, weil unsere Erfahrung beweisen würde, was für andere Menschen richtig ist. Sondern weil Forschung für uns dort beginnt, wo jemand bereit ist, genau hinzuschauen.

Meine Erfahrung ist eine Spur. Sie ist keine allgemeine Wahrheit und keine Anleitung für einen anderen Menschen.
Pflanzen Auszüge Salben Substanzen Beobachtung

Warum wir diesen Forschungsraum öffnen

Zwischen blindem Glauben und vorschneller Ablehnung liegt ein ziemlich interessanter Raum.

Pflanzen wurden lange verwendet, bevor ihre einzelnen Inhaltsstoffe beschrieben oder ihre Wirkmechanismen untersucht werden konnten. Gleichzeitig macht eine lange Tradition noch keine Behauptung automatisch wahr.

Persönliche Erfahrungen können wertvolle Spuren hinterlassen. Sie zeigen, was ein Mensch in einer bestimmten Situation wahrgenommen hat. Sie beweisen aber nicht, dass dasselbe für jeden anderen Menschen gilt.

Genau deshalb interessiert uns der Zwischenraum: aufmerksam erproben, genau beobachten, Unterschiede ernst nehmen und Annahmen auch wieder loslassen, wenn die Wirklichkeit nicht zu ihnen passt.

Ein Selbstversuch sagt etwas über eine Person in einem bestimmten Moment. Nicht mehr. Aber auch nicht nichts.
Pflanzenwissen

Überliefertes prüfen

Traditionelle Anwendungen sind für uns Ausgangspunkte für Fragen, keine fertigen Beweise.

Fachlicher Blick

Wissen einbringen

Susannes pharmazeutischer Hintergrund erweitert den Blick auf Stoffe, Herstellung und mögliche Zusammenhänge.

Eigene Erfahrung

Wahrnehmung sammeln

Was verändert sich? Was bleibt gleich? Was war Erwartung und was tatsächlich wahrnehmbar?

Offene Revision

Irrtümer erlauben

Eine Beobachtung darf bestätigt, verändert oder vollständig verworfen werden. Die Wirklichkeit behält das letzte Wort.

Unsere Unterscheidung

Beobachtung ist nicht Behauptung.

Wir unterscheiden zwischen persönlicher Erfahrung, Arbeitshypothese, traditioneller Überlieferung und wissenschaftlich gesichertem Wissen.

Diese Ebenen dürfen miteinander ins Gespräch kommen. Sie dürfen aber nicht heimlich die Namensschilder tauschen.

Wir beobachten.
Wir vergleichen.
Wir bleiben korrigierbar.

Wie Vereinsschöpfungen entstehen

Nicht am Fließband. Sondern Pflanze für Pflanze, Ansatz für Ansatz.

Viele Vereinsschöpfungen beginnen mit einer Pflanze, einer Beobachtung oder einer Frage. Susanne entwickelt daraus Auszüge, Mischungen, Salben oder andere Zubereitungen in kleinen Mengen.

Wo es möglich ist, verwendet sie Pflanzen aus Wildsammlung oder biologischer Herkunft. Tinkturen bekommen Zeit. Sie ruhen mehrere Wochen und werden während dieser Zeit täglich von Hand bewegt.

Dabei verbindet Susanne ihren pharmazeutischen Hintergrund mit Pflanzenwissen, langjähriger Erfahrung, großer Neugier und ihrer ganz eigenen Art, mit Stoffen und Herstellung in Beziehung zu gehen.

Manchmal beginnt Forschung mit einem ziemlich einfachen Satz: Das schauen wir uns genauer an.
01

Die Ausgangsspur

Eine Pflanze, ein traditioneller Hinweis, eine eigene Erfahrung oder eine fachliche Frage wird zum Ausgangspunkt.

02

Handwerk und Zeit

Auszüge und Rezepturen entstehen in kleinen Chargen. Manche brauchen mehrere Wochen, bevor überhaupt etwas beobachtet werden kann.

03

Persönliches Erproben

Susanne und ich probieren vieles zunächst selbst aus und achten darauf, was wir tatsächlich wahrnehmen, statt nur das Erwartete wiederzufinden.

04

Beobachten und verändern

Rezepturen können angepasst, verworfen oder ganz neu gedacht werden. Nicht jede Idee wird zu einer dauerhaften Vereinsschöpfung.

Teil ihres Herstellungsverständnisses

Mehr als Inhaltsstoffe allein

Zu Susannes und dem vereinsinternen Herstellungsverständnis gehören neben den verwendeten Stoffen auch Aufmerksamkeit, Ausrichtung und energetische Arbeit.

Wir beschreiben das als Teil des Entstehungsprozesses. Wir behaupten damit nicht, dass daraus eine wissenschaftlich nachgewiesene zusätzliche Wirkung entsteht.

Das Eigene darf benannt werden, ohne sich als allgemeine Wahrheit zu verkleiden.
Weil vieles in kleinen Mengen, saisonal oder aus Wildsammlung entsteht, sind nicht alle Vereinsschöpfungen jederzeit verfügbar.
Die Natur führt kein Dauerlager.

Unsere Forschungsfelder

Nicht alles, was entsteht, muss sofort einen fertigen Namen haben.

Manche Schöpfungen entstehen aus einzelnen Pflanzen. Andere verbinden mehrere Stoffe, handwerkliche Erfahrung und eine konkrete Forschungsfrage. Nicht jedes Projekt wird öffentlich beschrieben und nicht jede Rezeptur wird dauerhaft weitergeführt.

Forschungsfeld 01

Pflanzenauszüge

Tinkturen und Auszüge aus Pflanzen, die aus traditioneller Verwendung, Wildsammlung oder persönlicher Erfahrung neugierig machen.

Zum Beispiel:
Goldrute · Löwenzahn · Holunder · Sternanis · Brennnessel · Giersch · Fichtennadeln

Forschungsfeld 02

Salben und Harze

Äußerlich verwendete Zubereitungen aus pflanzlichen Bestandteilen, Harzen und anderen Trägerstoffen.

Hier interessiert uns besonders die Verbindung von Stoff, Hautkontakt und persönlicher Wahrnehmung.

Forschungsfeld 03

Ausgewählte Substanzen

Manche Forschungsfragen betreffen keine klassische Heilpflanze, sondern ausgewählte natürliche, chemische oder körpereigene Stoffe.

Diese Felder behandeln wir besonders zurückhaltend. Details, Anwendung und persönliche Eignung gehören nicht in einen öffentlichen Schnellkurs.

Forschungsfeld 04

Experimentelle Rezepturen

Hier verbinden sich mehrere Stoffe, Herstellungsweisen oder Hypothesen zu einer vorläufigen Schöpfung.

Experimentell bedeutet: offen für Erfahrung, offen für Korrektur und keinesfalls fertig bewiesen.

Bewusste Begrenzung

Diese Seite ist kein Produktkatalog.

Deshalb veröffentlichen wir hier weder eine vollständige Liste noch allgemeine Einnahmeempfehlungen oder Versprechen zu bestimmten Beschwerden.

Manche Schöpfungen bleiben intern, manche sind nur zeitweise verfügbar und manche verlassen den Forschungsraum wieder, wenn sie sich nicht bewähren.

Nicht alles, was im Laborregal steht, braucht sofort einen Platz im Schaufenster.

Was dieser Forschungsraum nicht ist

Offen für Möglichkeiten. Nicht offen für Beliebigkeit.

Neugier braucht keine vorschnellen Gewissheiten. Sie braucht aber Unterscheidung, Eigenverantwortung und einen ehrlichen Blick auf Grenzen.

Keine Verkaufsauslage

Kein Webshop

Diese Seite enthält weder eine vollständige Produktliste noch Bestellbuttons, Dosierungen oder allgemeine Anwendungsempfehlungen.

Keine Ferndeutung

Keine Diagnose

Aus einer Beschreibung, einem Symptom oder einer persönlichen Geschichte lässt sich nicht automatisch ableiten, welche Substanz für einen Menschen geeignet ist.

Keine Verallgemeinerung

Erfahrung ist nicht übertragbar

Was Susanne, ich oder ein Vereinsmitglied wahrnimmt, ist zunächst eine individuelle Beobachtung. Sie ist keine Garantie für eine andere Person.

Keine Einladung zum Alleingang

Kein Selbstversuch nach Zuruf

Besonders bei ungewöhnlichen oder experimentellen Substanzen reicht Neugier allein nicht aus. Bestehende Erkrankungen, Medikamente und individuelle Voraussetzungen gehören mitbedacht.

Klare Grenze

Forschung ersetzt keine medizinische Abklärung.

Bei Beschwerden, bestehenden Erkrankungen, Schwangerschaft, Unverträglichkeiten oder gleichzeitiger Einnahme von Medikamenten braucht es eine fachkundige individuelle Einschätzung.

Auch ein persönliches Gespräch im Verein macht aus einer experimentellen Beobachtung noch keine gesicherte Behandlungsempfehlung.

Neugier ist willkommen.
Leichtsinn muss nicht mitkommen.
Mitgliedschaft, Begeisterung oder Vertrauen ersetzen nicht die eigene Entscheidung. Jeder Mensch bleibt verantwortlich dafür, Fragen zu stellen, Grenzen wahrzunehmen und eine Anwendung auch abzulehnen.
Ein Nein ist ebenfalls eine gute Beobachtung.

Kontakt und Mitwirkung

Forschung beginnt selten mit einer fertigen Antwort. Meist beginnt sie mit einer guten Frage.

Vielleicht interessiert dich eine bestimmte Pflanze. Vielleicht hast du selbst etwas beobachtet. Vielleicht möchtest du den Forschungsraum kennenlernen, eine Erfahrung beitragen oder eine Kooperation anregen.

Im ersten Kontakt klären wir nicht sofort, welches Fläschchen zu welcher Frage passen könnte. Wir beginnen damit, gemeinsam hinzuschauen, worum es überhaupt geht.

Eine Frage oder Beobachtung

Forschungsinteresse

Du interessierst dich für eine Pflanze, eine Vereinsschöpfung oder ein aktuelles Forschungsfeld? Schreib uns, was dich neugierig macht.

Forschungsfrage senden

Teil des Vereins werden

Vereinsmitgliedschaft

Die Vereinsschöpfungen und Forschungsprojekte bewegen sich im Rahmen der Vereinsarbeit. Auf der Vereinsseite findest du Informationen zur Mitgliedschaft und das Anmeldeformular.

Zur Vereinsseite

Gemeinsam weiterforschen

Kooperation

Auch Kooperationen mit Fachpersonen, Vereinen, Herstellenden oder Menschen mit einer spannenden Forschungsfrage dürfen mit einer unfertigen Idee beginnen.

Kooperation anfragen
Nicht jede Frage braucht sofort eine Antwort. Manche brauchen zuerst ein ehrliches Gespräch.
Gespräch beginnen


Verein Selfempowerment & Souveränität

Sitz: Ringgasse 2, 8792 St. Peter Freienstein,

Standorte: Herrengasse 23, 8750 Judenburg;  Leechgasse 25, 8010 Graz, 

[email protected], +4367684621122